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Langtitel
Bundesgesetz vom 13. Juli 1949, betreffend den Religionsunterricht in der Schule (Religionsunterrichtsgesetz). StF: BGBl. Nr. 190/1949

Änderung

idF:

BGBl. Nr.    185/1957

BGBl. Nr.    243/1962

BGBl. Nr.    324/1975

BGBl. Nr.    329/1988

BGBl. Nr.    256/1993 (NR: GP XVIII RV 656 AB 1003 S. 109. BR: 4502 AB 4511 S. 568.)

Text

§ 1. (1) Für alle Schüler, die einer gesetzlich anerkannten Kirche oder Religionsgesellschaft
angehören, ist der Religionsunterricht ihres Bekenntnisses Pflichtgegenstand an den
öffentlichen und den mit dem Öffentlichkeitsrecht ausgestatteten

                 

a)

Volks-, Haupt- und Sonderschulen,

b)

Polytechnischen Lehrgängen,

c)

allgemeinbildenden höheren Schulen,

d)

berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (einschließlich der land- und forstwirtschaftlichen Schulen),

e)

Berufsschulen in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg sowie land- und forstwirtschaftlichen Berufsschulen im gesamten Bundesgebiet,

f)

Akademien für Sozialarbeit,

g)

Anstalten der Lehrer- und Erzieherbildung (einschließlich der land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten), wobei an den Pädagogischen, Berufspädagogischen und Land- und forstwirtschaftlichen berufspädagogischen Akademien an die Stelle des Religionsunterrichtes der Unterricht in Religionspädagogik tritt und in den folgenden Bestimmungen unter Religionsunterricht auch Religionspädagogik zu verstehen ist.